Helene Hering-Herber

Malerei // Paintings

Atelieröffnung

Das Atelier ist an jedem 1. Samstag im Monat von 11 – 17 Uhr geöffnet.
Start: 7. Januar 2012

feste, nicht öffentlich zugängliche Ausstellung

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Vom Verschwinden der Zeit - Undenheim

Kunst, Literatur und Jazz in der “Sackgasse” / Art-Erleben in Undenheim

UNDENHEIM (as) – Wenn Kinoschlager gedankenlos plaudern, so müssen sie doch nicht lügen. Der Evergreen “Schön war die Zeit” stand voluminösen Buchreihen zur Geschichte des Films ebenso Pate wie er auf Covern diverser Tonkonserven um die Gunst für gestrige Hits warb. – Wenn aber nun der “kultourFrühling” artgerecht mit der Phrase “Vom Verschwinden der Zeit” Publikumsgunst beschwört, so kann kaum jenes schwärmerische Verlangen nach der “guten alten“Epoche gemeint sein. – In der kommenden Woche präsentiert das Museum Undenheim dagegen Heutiges, das weder Gestern noch Morgen negiert.

Da stellt zunächst die aus Frankfurt stammende bildende Künstlerin Helene Hering-Herber “Malerisches” zum Thema aus. Ihre farbintensiven, dabei auf Formeruptionen verzichtenden Arbeiten tänzeln zwischen Mythos und Logos. Reduziert, ohne zum eindeutigen Zeichen zu verkommen. Die Wahl-Berlinerin studierte Soziologie und Sprachen, ehe sie sich zunächst für das flüchtige Medium Film und dann für ruhige Malerei begeisterte. Der Nieder-Olmer Literat Peter Grosz wird am 9. März ab 19.30 Uhr in das Werk der Multiartistin einführen.

Den musikalischen Rahmen setzt Alexander Perkin bei der Ausstellungseröffnung, bei welcher auch Bürgermeister Reinhold Sittel zugegen sein wird.

Dass H.H.H. weit entfernt davon ist, sich als in den Elfenbeiturm des Schönen und Wahren zurückzuziehen, beweist ihre Einladung an Kids. Am Samstag (10.3) erklärt sie zwischen 16 und 18 Uhr Kindern (ab 10 Jahren) anhand der ausgestellten Bilder ihre Techniken – “malt und collagiert” mit ihnen “nach allen Regeln der Kunst”.

Rheinhessisches Wochenblatt – 08. März 2001